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Weibliche Jugend C spiel Landesliga

Erstellt von Jugend |

Die weibliche C-Jugend der WSG ALLOWA spielt in der kommenden Saison auf HVW-Ebene in der Landesliga. Eine Leistung auf die alle Spielerinnen, Trainer und Verein sehr stolz sein können. Vor zwei Wochen legte die Mannschaft der Jahrgänge 2008/2009 in der ersten Quali-Runde in Ulm/Wiblingen den Grundstein für ein erfolgreiches Abschneiden auf einem bis dato völlig neuen Terrain. Denn bislang kannten die Spielerinnen die Form einer Quali-Runde nur aus Erzählungen. Außerdem spielten die Mädels in ihrer noch jungen Handballkarriere seither „nur“ auf Bezirksebene.

Mit einer knappen Niederlage gegen die erfahrene SG Ulm/Wiblingen und einem deutlichen Sieg gegen eine sichtlich überforderte Mannschaft der HC Oppenweiler/Backnang qualifizierte man sich für die finale Quali-Runde vergangenen Samstag in Metzingen. Das Überstehen der ersten Runde war gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Landesliga. Eine richtige Standortbestimmung war es aber noch keines Falls.

In der zweiten Quali-Runde wurden also in insgesamt acht Gruppen die begehrten Plätze der Württembergliga, der höchsten Spielklasse in dieser Jugend, ausgespielt. Ausschließlich für die acht Gruppensieger war dort ein Platz reserviert.

Der Bad-Girls-Nachwuchs reiste nun zu ihrer Finalrunde nach Metzingen und hatte dort die Mannschaften der HSG Hossingen/Meßstetten und Neckar-Kocher zugelost bekommen. Die erste Partie gegen Hoss/Meß ist schnell erzählt. Die Mädchen von der Alb waren auf allen Positionen individuell deutlich stärker und spielten einen attraktiven Tempohandball der in diesem Alter sicherlich selten zu finden ist. Chancenlos mussten sich die Bad Girls geschlagen geben. Am Ende stand eine 27:8-Niederlage die vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel. Ein Ergebnis an dem die Mädchen mächtig zu knabbern hatten.

Ein wenig Unsicherheit machte sich breit. War die HVW-Quali vielleicht doch etwas zu hoch gegriffen?

Vor dem zweiten Spiel galt es also Aufbauarbeit zu leisten. Zumal der nächste Gegner, die JSG Neckar-Kocher, ihr Spiel zuvor gegen Hoss/Meß auch verloren hatte, die Partie allerdings etwas länger offen gestalten konnte. Durch die zwei Siege von Hoss/Meß qualifizierten sich diese völlig verdient für die Württembergliga und gehören dort sicherlich zum engen Favoritenkreis.

In der Partie der Bad-Girls gegen die JSG Neckar-Koch ging es also lediglich um die viel zitierte „Goldene Ananas“ - hätte man meinen können. Denn beide Mannschaften waren da ganz anderer Meinung. Es ging um die Ehre und um den Beweis, dass man eben nicht fehl am Platze ist und auf diesem Niveau mitspielen/-halten kann.

Und genau so legten die Mädels der ALLOWA los. In der Abwehr giftig und aufmerksam und im Angriff zielstrebig und konzentriert ging man nach fünf Minuten mit 4:0 in Führung durch das dritte (!) Rückraumtor. Nach 11 Minuten stand es 8:3 und die JSG zogen ihre erste Auszeitkarte. Die Bad-Girls ließen sich davon aber nicht beirren und bauten ihren Vorsprung auf 11:5 aus (18. Minute). Die Mädels aus Neckarsulm gaben sich aber keineswegs geschlagen und kämpften sich wieder Tor um Tor heran. 70 Sekunden vor Schluss stellte Cosima Klering schließlich mit ihrem vierten Treffer auf das vorentscheidende 12:9. Zwei kleinere unkonzentrierte Aktionen zum Abschluss führten mit dem sicheren Sieg im Rücken noch zum 12:11-Endstand.

Die Unsicherheiten waren ausgeräumt. Die Standortbestimmung geklärt. Die Erschöpfung überwog und die Freude kam etwas zu kurz. Die Mädchen hatten direkt nach Spielende sichtlich Schwierigkeiten das Geleistete richtig einzuordnen. Mit Sicherheit wird ihnen aber in den nächsten Tagen und Wochen, spätestens zu Beginn der neuen Hallenrunde, bewusst, dass es etwas Besonderes ist. Herzlichen Glückwunsch! Wir sind stolz auf Euch! #landesligaherewego

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