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Nach Niederlage in Unterensingen - Alfdorf/Lorch geht in die Verbandsliga runter

Erstellt von Klaus Hinderer |

Nach der 31:29 Niederlage am Samstagabend beim Tabellenletzten Unterensingen steigt der TSV Alfdorf/Lorch nach einer sechsjährigen Zugehörigkeit in der höchsten Klasse des Handballverbandes Württemberg in die Verbandsliga ab.

Die Vorzeichen für die Partie waren sehr schlecht zumal mit Tom Plaschke, Dominik Sos, Kevin Neumaier und Markus Bareiß vier Stammspieler ausfielen und die Mannschaft von Pascal Diederich mit dem letzten Aufgebot beim Tabellenletzten antreten mussten. Dennoch wäre bei einer einigermaßen normalen Leistung der Restmannschaft auch ein Sieg vor den Toren von Nürtingen möglich gewesen, zumal allein sieben Konter nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden konnten und keiner der Spieler Normalform zeigte. Herausragend Jan Spindler, der bei den Gästen neun Tore erzielte. Aber selbst bei einem Sieg hätte nur noch eine Minimal-Chance für einen Klassenerhalt bestanden zumal der Mitabstiegskonkurrent Schozach/Bottwartal in Albstadt gewann.

Bis zum Spielstand von 10:10 in der 19. Minute durch Hannes Bihler war der Gast aus dem Remstal und dem Welzheimer Wald auf Ballhöhe mit den Gastgebern. Danach „verpennte“ man die Zeit bis zur Halbzeit und es häuften sich technische Fehler. Jan Spindler erzielte das Tor zum 17:14 kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Diesen Abstand konnten die Gastgeber bis zur 48. Minute halten. Robin Schuster, Shane Lauber, Aleksa Djokic und Spindler schafften bis zur 54. Minute den Anschluss zum 28:27. Danach blieb das Spiel weiterhin spannend. Unterensingen konnte noch zwei Mal mit zwei Toren in Führung gehen. Coach Diederich nahm Mitte der 29. Minute noch eine Auszeit. Spindler konnte 20 Sekunden vor Schluss noch auf 30:29 verkürzen, mehr war jedoch nicht drin. Sechs Sekunden vor Schluss erzielte Max Schlau das 31. Tor für die Gastgeber und somit den Endstand.

Fazit: Man wusste zwar, dass die Runde überaus schwer wird, zumal man fünf Leistungsträger vor der Saison verlor. Dennoch wäre ein Klassenerhalt möglich gewesen. Allerdings wurden in der Vorrunde zu viele Punkte regelrecht verschenkt und die Mannschaft spielte oftmals unter ihrem Leistungsvermögen. Dazu kamen noch überaus viele Verletzungen auch von Leistungsträgern, so dass Trainer Diederich oftmals auf Notlösungen angewiesen war.

Alfdorf/Lorch spielte in folgender Aufstellung:  Hinderer und Gentile im Tor, Kinkel, Bihler (1), Schuster (3), Spindler (9), Reu (1), Rauch (1), Rinker (2), Lauber (3), Maier (4), Djokic(5)

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